Weinlese 2011 mit der Schulklasse

Zweite Klasse der Volksschule aus Brunn im Felde bei der Weinlese

Am 28. September 2011 hatten die Schüler der zweiten Klasse ihren Unterricht im Weinberg von Franz und Renate Steinbatz.
In der Frühe um 8:00 Uhr machten sie sich mit bunten Rucksäcken und voller Erwartung auf den Marsch zum etwa 2 Km entfernten Weinberg von Franz und Renate Steinbatz. Beaufsichtigt und begleitet wurden sie von der Frau Lehrerin Weichselbaum, Herta Steinbatz und einer Mutter eines Jungen.


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Mit Handschuhen, Gartenschere und Ernteeimer ausgerüstet, durften die Kinder nach kruzer Einweisung bei der Weinernte tatkräftig mithelfen. Für sie war es ein entspannter, lustiger aber auch sehr lehrreicher Vormittag. Sie überboten sich gegenseitig mit der Menge der geernteten Trauben. Das Maß war dabei die mit Trauben gefüllten Eimer.

Franz Steinbatz erklärte den Kindern in verständlicher Sprache die Erkennungsmerkmale der verschiedenen Rebsorten. So zum Beispiel das Blattwerk der grünen Veltliner-Rebe, welches man an den tiefen Einkerbungen erkennt. Auch erklärende Worte zur Basis der Weinrebe, nämlich über das Wurzelwerk im idealen Lösboden, nahmen die Kinder neugierig und interessiert auf.

Natürlich wurde auch eine zünftige Brotzeit eingeplant. Für die Kinder war es eine willkommene Abwechslung, die  sicherlich einen positiven und bleibenden Eindruck hinterlässt.


 

Weinlese 2011 mit Freunden

Freunde aus Altötting und Benediktbeuern in Bayern bei der Weinlese

Am 28. September 2011 kam die Verstärkung aus Altötting in Bayern. 5 fleißige, altbekannte Erntehelfer, die der Familie Steinbatz seit nunmehr 20 Jahren die Treue halten.
Mit von der Partie war die ebenfalls langjährige Bekannte Anna aus Benediktbeuern im Bayrischen Oberland.
Franz Steinbatz liefert dort hin, auch nach Bichl im Landkreis Bad Tölz, seit über 20 Jahren seinen gekelterten Kremstaler Wein aus eigener Ernte.



Es waren lustige und beeindruckende Stunden. Vergessen war die anstrengende Arbeit von früh morgens bis in die Abenddämmerung über mehrere Tage hinweg. Allein die positive Haltung zu dieser Art von "Freizeit-Beschäftigung" machte das enorme Stehvermögen der so sympathischen Erntehelfer erst möglich. Körperliche "Zipperlein" wurden ignoriert und neue ließ man nicht zu.

Wären mehr Menschen so eingestellt, man bräuchte keine Erntemaschinen (Vollernter) und viele Ärzte wären arbeitslos. Diese könnten sich beim Steinbatz als Erntehelfer einbringen, dann bräuchten auch sie keinen Arzt.